02 Juni 2022

Camping Linz am Pichlingersee

Warum ist da Text farbig markiert?

Moin zusammen, heut geht es weiter. Grad wurd noch ein hübsches Foto von  mir gemacht – hoff ich zumindest. Uuuund ab auf die Bahn. Ne – stimmt garnicht. Es geht über Land weiter. Sachen gibt’s. Aber wieder tolles Wetter für mich und ein angenehmes Fahren. Chef strietzt mich auch nicht, ist wahrscheinlich selber froh, dass bisher alles so problemlos geklappt hat.

Nun parken wir wieder rückwärts auf nem kleinen Parkplatz ein – Moment, dass kenn ich doch, dass ist doch Dietenhofen! Na da kann ich es mir noch bisken gemütlich machen, wer weiß, wann sie wiederkommen.

Das ging aber schnell. Schon wieder zurück und nun geht es wirklich auf der Autobahn weiter.

Ah – wir fahren auf eine Tanke zu. Hmm – hab doch noch genug im Tank? Wir stehen auch nicht an den Zapfsäulen – naja, irgendwas wird es schon sein, was er kauft. Moment mal – er klebt was von innen auf die Windschutzscheibe. Was soll das denn? Normal ist doch, dass so Erinnerungssticker hinten auf meinen Popo geklebt werden. Und überhaupt – wir sind doch noch gar nicht im Land gewesen?!? Das soll einer verstehen.

Aber jetzt sind wir wohl in Österreich. Die Schilder sehen anders aus und langsamer fährt er auch. Naja, bei den Spritpreisen auch nicht verkehrt…hihi…fühlt sich grad an, als wenn das hier auch wieder ne etwas längere Etappe wird. Aber die Gegend sieht schon schön aus – zum Glück brauch ich nicht so einen Berg hinauf zu fahren, ich glaub, dass würd mich echt ins Schwitzen bringen.

Nun geht es runter von der Bahn, also kommen wir dem Ziel immer näher. Moment, was haben sie immer gesagt wie es heißt: Kleinritz oder so ähnlich. Nee, jetzt hab Ichs – Kleinrötz!!

Also Kleinrötz ist das nicht, sieht eher wie ein Campingplatz aus. Und schon stehen wir. Aber es müssen doch noch die Keile drunter, damit ich grad stehe! Soviel Zeit muss sein 😊 Und nun, kann ich erstmal bisken in mich gehen und schauen, ob da alles noch OK ist.

Heute geht es weiter, allerdings nicht auf dem direkten Weg. Wir haben uns entschieden, noch auf einen Kaffee bei Petras Mutter in Dietenhofen vorbei zu schauen. Sie ist wieder aus dem Krankenhaus raus und für uns ist es kein großer Umweg. Da sagen wir doch gern mal kurzen guten Tag 😊 Schön hat sie wieder Ihren Balkon mit Blümchen bepflanzt.

Nach einem kurzen Stück über Land kommen wir dann auf die A6 und später wechseln wir auf die A8.

Und da war es dann auch wieder – das Pickerl. Als wir, noch bestimmt 50 Km vor der Grenze, eine Tankstelle mit dem Hinweis sahen, dass dort auch die Plakette gekauft werden kann, hben  wir das auch direkt getan. Die Weiterfahrt fühlte sich sofort entspannter an – wie das manchmal so ist, wenn im Vorhinein die Gedanken gewälzt werden, wie denn wo denn was denn – und dann ist es komplett stressfrei verlaufen. Nicht einmal eine Schlange hatte ich vor mir an der Kasse.

Und Schwupps sind wir in Österreich. Aber ein Stündchen, ca. 100KM, sind es dann doch noch bis zur nächsten Übernachtung. Ich wollte etwas weiter ins Land, damit wir morgen nur noch so was an die 2 Stunden brauchen, um die beiden zu erreichen.

Bei Linz hatte ich dann den Camping Linz am Pichlingersee entdeckt. Wir bekamen einen schönen Stellplatz zugewiesen, ohne Nachbar auf der Markiesenseite, und haben dann zunächst die Tomatenpflanzen aus dem Wagen geholt. Die sollten mal frische Luft bekommen, um bei Katja&Christian gut zu gedeihen.

Natürlich hat es auch eine Restauration am Platz die dafür sorgte, dass wir anschließend noch einmal einen Spaziergang am  See entlang machen mussten. Zusammenfassend können wir sagen:

Schee war’s!

 

 
Immer wieder ein hübsches Bild, unser Herr Hartmann :-)

 
 
 
Hier der angesprochene Blumen-'Balkon' der Schwiegermutter
 
 
 
Auch wenn es nicht so aussieht - der Wagen steht gerade!


Danach kamen die mitgenommenen Tomatenpflanzen an die frische Luft



Und dann noch ein paar Eindrücke vom Verdauungs-Spaziergang - gut's Nächtle 😫
 



 
 
Und noch ein Bild für die Hochformat-Fans

 

01 Juni 2022

Auf nach Österreich

Warum ist da Text farbig markiert?

Moin,

na – wie is? Am liebsten gut. Ich bin irgendwie ganz kribbelig. Gab letztlich immer so Aktionen, die ich gar nicht einsortieren konnte. Das Chef mich vollgetankt hat, sorgt bei mir ja eher für bisken Erregung – ist oft ein Zeichen dafür, dass da eine Reise geplant wird. Aber dann fahren wir auf so ne freie Fläche, er lässt mich da alleine rumstehen, und als er wieder kommt, scheint er irgendwie brummelig zu sein. Murmelt dann noch was von meinen Hüften, wo mehr drauf sein soll als gedacht?!? Wusste gar nicht, dass ich welche habe…hihi… Sehr merkwürdig alles. Aber es sollte noch merkwürdiger werden. Kaum stehen wir in der Einfahrt, da fängt er an in mir rum zu kriechen und alle möglichen Dinge rauszuschmeißen – kitzelt sogar bisken, so tief muss er in die Fächer reinkrabbeln 😊 Und dann wird’s heftig für mich – er klaut mein Reserverad! Also das ist echt mies! Das ist doch mein FullBackup, wenn mal was mit den Reifen passiert – und er nimmt’s einfach raus. Bei seiner Lieblings-IT-Zeitschrift, die hier schonmal rumliegt, heißt es immer: „Kein Backup – Kein Mitleid!“ Mal sehen, wann es ihm leid tuen wird, dass er das Reserverad rausgenommen hat – pah!

Dafür werden nun Sachen eingeladen – also soll es doch bald losgehen – jippi!
Huch – auch eher selten: Wir fahren nicht über die A1! Ist doch sonst immer so ein schön großer Parkplatz, auf dem ich gern mit benachbarten Autos plaudere. Dafür kommen wir hier aber auch gut vorwärts. Sieht so aus, als wenn es wieder eine lange Etappe geben wird. Aber das Wetter ist schön, meine Scheibenwischer erholen sich auch und Chef und Chefin plaudern entspannt. Ach, was geht es mir doch gut!

Nun gibt es eine kleine Pause. Beine vertreten sagen sie…hihi…was für ein merkwürdiger Ausdruck. Naja, ich brauch sowas ja nicht bei meinen Reifen (auch wenn ich da jetzt keinen Ersatz mehr habe!).

Stündchen später sind wir auch schon da – und Chef parkt so, dass ich auch den See sehen kann. Sehr angenehm 😊

Ach  gucke, hat sich Herr Hartmann wieder vorgedrängelt? Naja, ist ja auch seine Site.

Tja – der 1.6.2022, mein erster Tag im Ruhestand. Da wollten wir dann auch sofort mit einer ‚würdigen‘ Beschäftigung anfangen: Besuch der am weitesten entfernt wohnenden Tochter in Kleinrötz, Österreich. Natürlich mit Männe. Aber bei Österreich…irgendwas war da doch noch. Ach ja – da gibt es ja die Maut und so ein Pickerl. Ist jetzt zwar schon etwas spät, aber kann bestimmt auch im Netz irgendwie digital beantragt werden.

Jaaaa…geht digital auch im Netz, güldet dann jedoch erst 15 Tage nach der Beantragung. OK, hab jetzt nicht weiter geschaut, was da der Hintergrund für ist, werde sicherlich auch kurz vor der Grenze auf der Dosenbahn noch ne Tanke finden, wo so ein Aufkleber gekauft werden kann. Kommen ja jeden Tag tausende über die Grenze, da wird auch nicht jeder im Vorfeld schon son Teil besorgt haben.

Ja und dann wollte ich ja immer nochmal mit Herrn Hartmann auf eine Waage. War ich in der Vergangenheit einmal in Witten, hatte da jedoch leider kein Foto von gemacht. Hatte mir nur gemerkt, dass es zwar eng ist mit der Zuladung, aber durchaus machbar.
Also mal gegenüber bei Firma Fangmeier angefragt, ob ich mal auf deren LKW-Waage fahren könne. War auch in sofern kein Problem, bis ich dann den Wert auf der Anzeige gesehen habe:

3460 Kilo!

Puh…damit hatte ich nun nicht gerechnet. Nun mal flux geschaut, was so in Deutschland und Österreich für Grenzwerte bestehen.
In Deutschland scheint man bis 15% Überladung noch recht gut davon zu kommen. 35 Euro, noch keinen Punkt. Den gibt es erst ab 20% Überladung. Das wären dann hier auch schon 700 Kg mehr als zulässig. In Österreich scheint es keinen ‚echten‘ Grenzwert zu geben. Bis 2% soll es jedoch bei einer Geldstrafe bleiben. Das wären hier 75Kg. Da müsste dann Petra alleine fahren, denn wenn wir einsteigen, liegen wir schon bei 3615Kg. Und so kam es, dass ich alles aus dem Wagen rausgeschmissen habe, was nicht wirklich benötigt wird und viel wiegt. Von der 50 Meter Kabeltrommel, dem schweren Campingtisch bis zum Ersatzrad, was ich auch ausgebaut habe (30Kg!). Nach Auflistung und Wiegung jedes einzelnen Teils haben wir es nun hinbekommen, dass mit bisken Frischwasser wir innerhalb der 2% Marke bleiben. Allerdings – ohne Fahrräder. Die wollten wir zwar nur so mitnehmen, falls sich mal die Gelegenheit ergibt, denn sie fressen ja kein Brot, wie es so schön heißt. Aber sie wiegen!! Also müssen sie daheim bleiben.

Jetzt noch die Heizung (Warmwasserbetrieb) komplett ausgeschaltet, Wohnung noch einmal kontrolliert ob alle Verbraucher ausgeschaltet sind – und schon kann es losgehen. Die Strecke ist hier zu sehen und geht über etwas mehr als 400 KM zum Wohnmobilstellplatz am Naturbadesee in Grafenrheinfeld. Da die Fahrt sehr angenehm verlief, haben wir auch erst nach 3 Stunden die erste Pause eingelegt. Auch vom Verkehr sehr easy.

Dort angekommen konnten wir uns direkt in die ‚1. Reihe‘ stellen mit Blick auf den See. Gleich ums Eck ist der Reit- und Fahrverein Grafenrheinfeld und dort hats auch eine Reiterklause. Noch hat sie nicht offen, aber ein lecker Bierchen bekamen wir schon. Um auch die Bewegung nicht zu kurz kommen zu lassen, sind wir dann noch einmal um den See gegangen. Und da das Wetter ausgesprochen gut ist, sind natürlich entsprechend Bilder entstanden…jaja…Fotos ohne Entwicklung, wär hätt’s gedacht.

Kleine Pause
Kurze Pause

Schwups - schon steht er gerade
Mit Blick auf den See - Petra gibt Meldung, dass wir gut angekommen sind
Schattenkappe und Bier, dass lob ich mir ;-))


Auch Herr Hartmann konnte hier gut einschlafen


18 April 2022

Daheim ist auch schön :-)

 

Moin – da bin ich wieder. Das hat mal richtig gut getan, so einige Tage in der Sonne zu stehen. Aber nun ist Aufbruch angesagt. Na denne – ab dafür!

Sag mal, hier geht es doch aber nicht zur Autobahn? Ah, es wird noch ein anderer Ort besucht. Oh, die Strasse ist aber schon schmal. Und dauernd Gegenverkehr – puh. Und ein Parkplatz, jawoll! Aber, hm…die fahren hier alle schon Kreise um den Parkplatz. Ich denke mal, dass gibt nix – siehste, wir fahren wieder raus aus dem Ort. Weise Entscheidung!

Wir reisen heute ab. Wollen auf dem Rückweg erst noch an Varel vorbei und nach Dangast um mal zu schauen, ob es denn wenigstens dort so etwas wie Strand gibt. Vorher hieß es dann auch Abschied nehmen von Simone und Ines. Das Filmteam ist vorgestern schon abgereist. Sie hatten also auch noch einige Zeit Dinge zu tun, ohne das da immer eine Kameralinse im Weg war. Schön und beeindruckend ist es, Euch kennengelernt zu haben – wir bleiben in Kontakt.

Und nun zu Dangast: Total voll, nur eine Einfallsstrasse und ein einziges Verkehrschaos. Auf dem Weg zum Strand-Parkplatz dann die Entscheidung – wir machen uns auf den Rückweg. Hier hat es keinen Zweck zu versuchen, mit Herrn Hartmann einen Parkplatz zu bekommen. Aber: Trotz hohem Stressfaktor kein gehupe oder schlimmeres, Respekt! Offensichtlich alle irgendwie im Urlaubsmodus.

Wir haben dann an dem nächst besten Rastplatz an der Autobahn angehalten und haben dort gemütlich gefrühstückt – wir sind ja unser eigenes Hotel, all-inclusive!

Daheim sind wir abends noch in unserem Jagdhorn gewesen, und haben uns neben Bier und Essen auch noch an der hübschen Blumendeko erfreut.

Tüsskes bis zum nächsten Ausflug.

Simone und Ines (von rechts aus

Zwischenstop für's Frühstück

So macht Biegarten Spass




 
Und vielen Dank für das süße Geschenk :-)

Ab in die Winterpause :-)

 Moin, nachdem Chef mir kaum noch die Tastatur gibt, vermuckel ich mich nun mal in die Winterpause. Die Beiden fliegen! wohl irgendwohin in ...